Die Burg Stolpen, in der Nähe Dresdens zwischen dem Elbsandsteingebirge und dem Lausitzer Bergland gelegen, wird erstmals 1218 erwähnt. Die heute noch existierenden Bauten der Burg, die fast ausschliesslich aus dem einheimischen Basalt errichtet wurden, entstanden etwa Anfang des 16. Jahrhunderts. Die letzte einschneidende Veränderung der Burganlage erfolgte 1675 mit dem Bau der Klengelsburg.Erstmals wurde dabei auch Sandstein als Baumaterial verwendet. In kurfürstlicher Zeit diente die Burg zumeist als Gefängnis. Von 1716-1 765 wurde die Gräfin Cosel in den Mauern der Stolpener Burg festgehalten. Baulich hochinteressant ist der 82 Meter tief in Basalt getriebene Burgbrunnen. Heute erwartet den Besucher ein historisches Museum mit einem vielfältigen Besichtigungsprogramm und umfassender Information zur Heimatgeschichte.

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